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Aufgabenbereich Gender und Religion

Grafik: Atelier Köhler/photocase

Das Verhältnis von Geschlecht und Religion gilt bislang auch im wissenschaftlichen Kontext der Religionssoziologie und Geschlechterforschung als untererforscht. Es ist jedoch von hoher Relevanz für die kirchliche Bildungsforschung, die Religionspädagogik und die kirchliche Frauen- und Geschlechterforschung. Es betrifft Kirche als Institution unmittelbar. Hier setzt die Arbeit des Forschungsprojekt: „Was Frauen, was Männern Sinn gibt. Geschlechtsspezifische Unterschiede in der religiösen Deutung von Lebenssinn“ im FSBZ an. Es geht der Frage nach, ob und inwiefern sich Frauen und Männer in der Bezugnahme auf religiöse und nicht-religiöse Weltsichten bei der Deutung von Lebenssinn unterscheiden.


Im Aufgabenbereich Gender und Religion ist weiterhin der Schwerpunkt „Interreligiöser Dialog“ angesiedelt. Eine Langzeitfortbildung zum Thema: „Interreligiöse Kompetenz. Lernen an und in der Differenz. Interreligiöses feministisches Lehr- und Lernhaus: Jüdisch-christlich-muslimisch“ wird zurzeit konzipiert und soll 2012/13 durchgeführt werden. Die Fortbildung setzt bei den konkreten Erfahrungen vor Ort an und will grundlegendes und orientierendes Wissen über die drei Religionen zur Konfliktlösung vermitteln sowie Handlungsvorschläge erarbeiten.

Logo des Comenius-Instituts Eine Einrichtung des Comenius-Instituts im Aufgabenbereich Gender und Bildung, Frauenstudien und Frauenbildung  www.comenius.de

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